



Gegenwärtig läuft eine Petition zum Thema "Arbeitslohn - Verbesserung der Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit" Vom Pedenten wird eine angemessene Bezahlung von qualifizierten Fachkräften wie etwa Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Heilpädagogen und Erziehern gefordert.





Heute fand erneut das Thüringer Arbeitslosenparlament im Landtag statt. Viele Menschen waren gekommen, so dass der Saal gut gefüllt war. Insgesamt waren es 160 Teilnehmer mit internationaler Besetzung in europäischer Dimension. Hintergrund ist der heutige Europatag unter dem Motto: "Auch wir sind Europa" mit der Vorsitzenden der GUENGL im Europäischen Parlament, Gabi Zimmer.



Mit Blick auf den europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 7. Mai 2012 forderte Ina Leukefeld mehr Beschäftigung von behinderten Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt in Thüringen. Es sei nicht hinnehmbar, dass 6.500 Menschen mit Behinderungen im Freistaat offiziell arbeitslos gemeldet sind.
Vor diesem Hintergrund war Ina Leukefeld auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten, Herrn Dr. Bockhausen, in der Oettinger - Brauerei, die Arbeitsplätze für behinderte Menschen garantiert. 14 Menschen mit Behinderungen - eine Frau, 13 Männer - arbeiten aktuell in der Oettinger-Brauerei in Gotha. Bei 252 Mitarbeitern sind das 5,5 Prozent. Eine Quote, die thüringenweit zu den besten gehört.
Gute Arbeit, gerechte Löhne…

Unter diesem Motto steht der 1. Mai 2012, so die Gewerkschaften. Bei der Partei DIE LINKE. rennen sie dabei offene Türen ein. Wir sagen schon lange, was der DGB Vorsitzende Michael Sommer jüngst feststellte:
„Es sind vor allem die Beschäftigten und die sozial Benachteiligten, die den Preis für die Krise zahlen, die sie nicht verursacht haben. Wir brauchen Gute Arbeit, gerechte Löhne und soziale Sicherheit.“ Der Alltag sieht anders aus. Thüringen gehört bei den Reallöhnen zu den Schlusslichtern, nur in Mecklenburg – Vorpommern sind die Löhne im Durchschnitt noch niedriger. So hat die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts kürzlich die Rangfolge der besten und der schlechtesten Landkreise und Kreisfreien Städte bei Löhnen veröffentlicht. Unter den besten 25 ist niemand aus dem Osten, aber unter den schlechtesten 25 sind allein 9 Landkreise aus Thüringen*
Am Dienstag, dem 3. April ist Europaabgeordnete und Vorsitzende der Linksfraktion im Europäischen Parlament, Gabi Zimmer auf meine Einladung hin in Oberhof und Suhl zu Gast. Sie wird sich im AWO SANO in Oberhof über internationale Jugendprojekte informieren. Ab 15.00 Uhr unterstützt sie unseren OB-Kandidaten Holger Auerswald in Suhl am Dianabrunnen im Wahlkampf. Um 16.00 Uhr ist Gabi im Gespräch mit in der DDR geschiedenen Frauen bezüglich deren Benachteiligung bezüglich der Rente.
Um 19.00 Uhr lädt die deutsch-russische Freundschaftsgesellschaft zu einem Gespräch mit Gabi zum Thema "Auch Rußland gehört zu Europa - wie weiter?" recht herzlich in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität, am Himmelreich 2A ein.
In diesem Zusammenhang folgende wichtige Information: Der Bundestag hat in erster Lesung über den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) beraten. Aus diesem Anlass wenden sich Gewerkschafter und Wissenschaftler mit einem Aufruf „Europa neu begründen“ an die Öffentlichkeit
Europa neu begründen" - Wissenschaftler und Gewerkschafter für ein anderes Europa...... Bitte auf den Button klicken und unterzeichnen!


Am Rande der Gesamtmitgliederversammlung der Suhler Linkspartei startete der Linke Nachwuchseine Aktion, um die Suhlerinnen und Suhler darauf aufmerksam zu machen, was junger Mensch braucht, um in Suhl bleiben zu können. Denn das wollen Sie gern.
Die Mitgliederversammlung war unser Auftakt in die "heiße Wahlkampfphase", denn mit Holger Auerswald stellt die Suhler LINKE einen Kandidaten im Kampf um den OB - Stuhl.
Damit in Suhl auch junge Menschen eine Perspektive haben, braucht es: • Kostenlose Bildung für alle sozialen Schichten • Gute Ausbildung mit fairer Bezahlung • Unbefristete Arbeitsverträge nach der Ausbildung • Wiederholung des Sandmanns um 22:00 Uhr • den Erhalt und Ausbau von Jugendclubs • einen staatlichen Hochschulstandort in Suhl • bezahlbare Freizeiteinrichtungen • jeden Sonntag Milch und Kekse von Mutti und Vati • den Erhalt und Ausbau sozialer Einrichtungen für junge Familien Wir wollen Zukunft, Perspektiven, Möglichkeiten und Sicherheit in unserer Heimatstadt! Daher sagen wir an alle Verantwortlichen: MACHT WAS ! SONST GEHEN WIR ! Wir wollen mitgestalten und mitbestimmen! Mit Ihnen! Mit euch!

Der Equal Pay Day entspricht symbolisch der Zeit oder wird an dem Tag durchgeführt, bis zu dem Frauen hätten arbeiten müssen, um den Lohn, den im Durchschnitt ihre männlichen Kollegen als Vorjahresgehalt erhalten haben, zu bekommen. Das heißt im Klartext: in Deutschland klafft eine Lohnlücke von 23 Prozent, in Europa sind es 17 Prozent. Der Europäische Equal Pay Day war am 1. März. Das macht es noch einmal sehr symbolisch; wir haben sozusagen am 23. März auch hier in Thüringen diese Zeit erreicht. Ich denke, man sollte nicht nur wie alljährlich in Aktuellen Stunden oder auf den verschiedensten Formen und außerparlamentarisch darüber sprechen, sondern es ist an der Zeit, dass endlich auch konkret diskutiert wird und Politik mehr tut, als immer nur diesen Zustand zu konstatieren.
Es gehr eben nicht nur um einen symbolischen Akt, sondern es geht darum, tatsächlich die Differenz durch entsprechende Festlegungen, auch durch Gesetzesinitiativen auszugleichen. Politik hat meines Erachtens oder unseres Erachtens viel zu lange da auf Selbstregulierung gewartet und es ist nur zu begrüßen, dass beispielsweise auch von Baden-Württemberg eine Bundesratsinitiative zum gleichen Thema auf den Weg gebracht wurde. Ich hoffe sehr, dass diese Bundesratsinitiative auch von der Thüringer Landesregierung unterstützt wird.
Fakten zur aktuellen Situation:
Frauen haben in Deutschland im vergangenen Jahr ein Fünftel weniger Geld bekommen als Männer.
Männer verdienen mehr in weniger Zeit, d.h. Frauen bekommen im Schnitt pro Stunde 4,62 € weniger ausgezahlt.
Laut statistischem Bundesamt wurden 2008 in Deutschland 56 Mrd. Arbeitsstunden bezahlt geleistet und 96 Mrd. – also fast das Doppelte – unbezahlt. Non den unbezahlten Stunden sind es mindestens zwei Drittel Frauen, die das leisten.
43. Prozent aller erwerbsfähigen Frauen verdienen in Thüringen weniger als 8,50 €.
34 Prozent der Erwerbstätigen insgesamt sind im Niedriglohnsektor, bei den Jugendlichen ist es jeder zweite (52 Prozent).
Daher noch einmal unsere Forderung:
Mindestlohn flächendeckend, gesetzlich, existenzsichernd und nicht unter 10 Euro für jede Frau und für jeden Mann, für jede geleistete Arbeitszeitstunde in Erwerbstätigkeit!
Natürlich spielt auch die Frage der Teilzeitbeschäftigung eine große Rolle. Natürlich wollen Frauen auch eher in Telzeit arbeiten –dies ist individuell verschieden und es muss auch die Freiheit geben, das zu entscheiden – aber viele Frauen und Männer wollen mehr arbeiten. Das ist nicht möglich, das wird nicht finanziert. Deswegen ist die Tatsache, dass es so viele Teilzeit-, Mini- und Midijobs gibt, die dann auch noch ganz schlechte Stundenlöhne, ganz schlechte Bezahlung haben, ein absolutes Problem.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März besuchte Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld die Gemeinschaftsunterkunft in Zella-Mehlis.Sie überbrachte nicht nur ihre Solidarität mit den Asylbewerbern, sondern auch die Antwort der Thüringer Landesregierung auf ihre mündliche Anfrage bezüglich der baulichen Defizite am Objekt in der Industriestrasse.
Insbesondere interessiert mich, so Leukefeld, die Umsetzung der Auflagen für die Verbesserung des Brandschutzes sowie der aktuelle Stand notwendiger Renovierungsarbeiten. Das Objekt gehört im Moment der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft. „Hat der Landkreis Schmalkalden-Meiningen sich inzwischen zu einem evtl. Kauf des Objektes positioniert? Die LEG würde es zum Verkehrsweg abgeben“, so ihr momentaner Kenntnisstand.
In Gesprächen mit Asylbewerbern über ihre Lebenssituation erkundigte sich die Politikerin über den Sachstand der im Heim lebenden und akut von Abschiebung bedrohten Roma – Familie. „Eine humanitäre Flüchtlingspolitik ist unvereinbar mit den Abschiebungen in die Länder des Balkans, die dort lebenden Menschen sind in Europa besonders von Armut betroffen. Für die Angehörigen sogenannter ethnischer Minderheiten, wie z.B. Sinti und Roma spitzt sich diese Armut nochmals zu, unabhängig von den Repressalien, denen diese Bevölkerungsgruppe besonders ausgesetzt ist. Das hat übrigens auch der Besuch des Innenausschusses im Kosovo gezeigt“, so Leukefeld. Die LINKE. ist daher für einen Abschiebstopp.
Nach dem Rücktritt von Prof. Lothar Bisky von der Funktion als Vorsitzender der Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/ Nordisch Grünen Linken (GUE/NGL) im Europaparlament wurde die Thüringerin Gabi Zimmer zur neuen Vorsitzenden gewählt. Das ist für die engagierte Politikerin eine große Aufgabe angesichts der krisenhaften Entwicklung in Europa. Gabi Zimmer ist seit 2004 Abgeordnete im Europäischen Parlament. Seitdem setzt sie sich hauptsächlich für Beschäftigung, ArbeitnehmerInnen- und sozialen Rechte, Mindestlöhne und- einkommen, Gleichstellung der Geschlechter und für den Kampf gegen weltweiten Hunger und Armut ein. Als Vorsitzende der GUE/NGL wird sie zusätzlich große Bedeutung auf Frieden, Umweltschutz, Menschenrechte und gerechte Entwicklungspolitik legen.
Die Suhler Linke gratuliert ihr besonders herzlich und wünscht Gabi viel Erfolg und Kraft für diese wichtige Aufgabe. Wir freuen uns schon heute, sie am 3. 4. In Suhl begrüßen zu können und bei verschiedenen Veranstaltungen ins Gespräch zu kommen.
Ina Leukefeld, MdL


Zu einer weiteren Podiumsdiskussion der Reihe "Talk im Türmchen" im OB-Wahlkampf hatte die Suhler LINKE eingelden. Es wurde eine interessante und spannende Runde, die Ina in überzeugender Weise moderierte. Wie war es damals zu DDR - Zeiten? "Mit Herz und Verstand habe ich damals meine Verantwortung wahrgenommen", so Ex-OB Jochen Kunze. "Ein schwieriges Amt in der heutigen Zeit unter veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen", meint Klaus Lamprecht, aber für ihn überwiege ob der schwierigen Bedingungen trotzdem der Spass an der Arbeit. Und beide schmunzeln und sagen, dem Auerswald trauen wir das schon zu. Holger lacht und meint, er wisse schon, was auf ihn zukommt bei einem möglichen Wahlsieg. Er gibt sich optimistisch und weiss auch schon, wie er an viele Dinge herangehen wird, wenn die Bürger ihn lassen.
Das Publikum hört gespannt zu und hat dann auch die Möglichkeit, viele Fragen loszuwerden. Nicht alle konnten sofort beantwortet werden, aber es wird noch weitere Runden im Türmchen des CCS geben, die dann sicherlich diese oder jene offene Fragen beantworten können. Seien wir also weiter gespannt.
Internationaler Frauentag: Frauen brauchen sozialversicherungspflichtige und existenzsichernde Arbeitsplätze


Die Bedeutung des Internationalen Frauentages als Kampftag für die Gleichberechtigung der Frauen hat nicht an Bedeutung verloren. Gerade die prekäre Beschäftigungssituation jeder zweiten Frau in Thüringen zeigt die Notwendigkeit, die Gleichberechtigung der Frauen immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen.
An diesem Tag möchte ich aber auch den Frauen, die tagtäglich ihre Frau stehen, einmal Danke sagen für ihren Einsatz, ihren Kampf und ihren unermüdlichen Optimismus, sich für eine bessere und gleichgestellte Gesellschaft einzusetzen.
So war ich an diesem Tag in Suhl und Zella-Mehlis mit vier Frauen, Elisabeth, Sonja, noch mal Sonja und Ilona unterwegs, um die engagierten Frauen mit einem kleinen literarischen Programm "Starke Frauen weinen nicht" zu erfreuen. Dieses Programm erfuhr große Resonanz. Wir spannten den Bogen von Hildegard von Bingen über Bertha von Suttner, Clara Zetkin, Margarete Mitscherlich bis hin zu Florence Herve.
Aber ich war auch mit roten Nelken unterwegs, um Frauen, die nicht mehr zu solchen Veranstaltungen kommen können, Danke zu sagen.



Abends fand der Empfang der Suhler Stadträtinnen statt, den es erstmals zum Internationalen Frauentag 2011 gab. Stadträtinnen aller Fraktionen im Suhler Stadtrat luden die Suhler Frauen ein, wo sonst gibt es das? Und viele kamen, das Türmchen im CCS platzte aus allen Nähten.
Gemeinsame Position und Forderungen der Suhler Stadträtinnen parteiübergreifend ist eine Besonderheit. Wir bringen uns ein und wissen die Suhlerinnen an unserer Seite.
Für die Musik sorgte übrigens SMEG (die schnelle musikalische Eingreifgruppe der Suhler Musikschule), die mit der Uraufführung von Schostakowitschs Walzer II für einen besonderen Glanzpunkt sorgten.
Und wer noch nicht genug hatte, der ging anschließend noch ins Kabarett, organsiert vom Suhler Frauenbeirat.




Unter dem Motto: Aufstehen – Einmischen – Verändern führte DIE LINKE. Thüringen auch in diesem Jahr eine tolle Veranstaltung zum internationalen Frauentag durch.
Mit dabei waren auch die Frauen des Suhler Frauenbeirates, die sich seit Jahren für für die Gleichstellung der Frauen auch in unserer Stadt engagieren. Vorgeschlagen für den Frauenpreis der Partei DIE LINKE Thüringens wurden sie von Ina Leukefeld, die die Arbeit der Frauen seit vielen Jahren begleitet und deshalb mit einem Sonderpreis belohnt wurden.
Nach einem leckeren Brunch gab es Kultur, dargeboten von ausländischen Studentinnen und Studenten aus Indonesien und China, die mit ihrer Hingabe und perfekten Instrumental-, Gesangs- und Tanzeinlagen für Begeisterung im altehrwürdigen Saal des Erfurter Rathauses sorgten.
Bodo Ramelow hob die Bedeutung des Internationalen Frauentages als Kampftag für die Gleichberechtigung der Frauen hervor. Wie notwendig dies nach wie vor sei, zeige die prekäre Beschäftigungssituation, in der sich in Thüringen jede zweite Frau befinde. „Es gibt keinen Grund, still zu sein, aber tausend Gründe, die realen Verhältnisse zu kritisieren und Nein zu sagen zu jeder Form der Diskriminierung von Frauen“, unterstrich Ramelow.
Nach der Auszeichnung der diesjährigen Preisträger, das Internationale Frauennetzwerk aus dem Ilmkreis, der Verein von in der DDR geschiedenen Frauen (GESCHIES) in Weimar und das Haus "Lebensbrücke" Erfurt, gab es zum Abschluss noch einen kulturellen Leckerbissen, das Improvisationstheater Schotte. Was diese jungen Leute zu bieten hatten, löste ebenfalls Begeisterung, viele Lacher und Respekt aus.
Ein gelungener Tag, den sich alle anwesende Frauen mehr als verdient haben.
I.B.

Über 400 Infostände der LINKEN gab es am 3. März in der Bundesrepublik
Klaus H. Jann hat es wieder geschafft: mit einer Politwette bundesweit Hunderte zu bewegen. 400 Infostände werde die Linkspartei am 3. März zwischen Rügen und Obersdorf, Aachen und Eisenhüttenstadt auf die Straße bringen, hatte der Wülfrather mit der „Unternehmerin mit dem linken Herzen“ gewettet – und es sind sogar einige mehr geworden. Für jeden Infostand will die Wettpartnerin nun vier Euro zugunsten der Aktion „Milch für Kubas Kinder“ berappen.
Auch die Suhler LINKE beteiligte sich mit einem Infostand an der Wette. Dem Aufruf; "Solidarität in der Krise" waren vile Genossinnen und Genossen, aber auch unserer LINA - Gruppe gefolgt. Sie forderten u.a. Solidarität mit Griechenland, die auf sozialer Gerechtigkeit beruht, die den einfachen Menschen hilft und nicht den Banken.
I.B.





Noch ist nichts entschieden – aber die Signale stehen auf Grün: Schon bald könnte die Talsperre Schmalwasser im Thüringer Wald bei Tambach-Dietharz zu einem Pumpspeicherwerk ausgebaut werden. Es wäre das fünfte im Freistaat und sein Bau mit einer halben Milliarde Euro eine der größten Investitionen in Thüringen seit der Wende. Inzwischen ist eine heftige Diskussion in Gang gekommen, mit Befürwortern und Gegnern des Standortes Schmalwassertalsperre bei Tambach – Dietharz.
Dafür soll die Ohra-Talsperre als ernsthafte Alternative geprüft werden, so die Forderung von Kommunalpolitikern, weil es Einschränkungen für den Tourismus gäbe.
Aus diesem Grund lud Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld Politiker und Fachleute zu einer Diskussionsrunde nach Oberhof ein, um Für und Wider des Standortes zu diskutieren. Denn nicht das Pumpspeicherwerk an sich steht zur Disposition, sondern Standort und Größe, so der überwiegende Tenor der interessierten Diskussionspartner.
Der Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums, Herr Dr. Gude, warb für das Projekt, sei es doch eine große Chance für die Energiewende in Thüringen. Landtagsabgeordneter Dr. Augsten von den Grünen bezweifelte die Sinnhaftigkeit des Projektes, stünden doch in einigen Jahren andere Speicher zur Verfügung, ohne dass es größere Einschnitte in die Natur geben müsse. Der Präsident des Regionalverbundes Thüringer Wald, Herr Trautvetter, warb weiterhin vehement für den Standort Ohratalsperre, während der Umweltpolitiker der LINKEN, Herr Kummer, die Variante Schmalwasser als die Bessere begründete.
„Das war eine spannende Diskussion“, sagte Ina Leukefeld, „aus der ich viel über dieses komplexe und schwierige Thema gelernt habe“. Allerdings sei der Diskussionsbedarf dazu noch lange nicht erschöpft, nicht alle Argumente ausgetauscht, um zu einer richtigen Entscheidung kommen zu können. Sie rege an, die Problematik schnellstens im Thüringer Landtag auf die Tagesordnung zu setzen, vielleicht in einer Aktuellen Stunde oder auch in anderer Form, da man entsprechende Planungen und Raumordnungsverfahren nicht auf die lange Bank schieben könne. Und dazu brauche es klare Aussagen dazu, welche Auswirkungen, positiv oder negativ, so ein Pumpspeicherwerk für die Region, für den Tourismus, für die Natur, für die Wirtschaft hat. Und der Investor braucht bald eine klare Ansage, sonst zieht er sich aus der Region zurück und investiert anderweitig, so die Politikerin.

Richter und Rechtsanwälte, Personal- und Betriebsräte, Vertreter der Agentur für Arbeit und von Arbeitsloseninitiativen diskutieren heute mit Abgeordneten der LINKEN auf einer Tagung der Linksfraktion im Thüringer Landtag in Erfurt Möglichkeiten der Stärkung der Arbeitnehmerrechte. Fraktionsvorsitzender Bodo Ramelow betonte eingangs der sehr gut besuchten Veranstaltung, dass die Brisanz des Themas gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne und es auch einer Diskussion darüber bedarf, ob es nicht einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf Arbeit geben müsse.
„Recht auf Arbeit – ein Menschenrecht zwischen Hoffnung und Anspruch“, lautete denn auch das Thema der Diskussionsgrundlage von Jens Petermann, Thüringer Bundestagsabgeordneter der LINKEN, der fast 20 Jahre als Arbeits- und Sozialrichter tätig war. DIE LINKE setzt sich gemeinsam mit der Rosa Luxemburg Stiftung schon geraume Zeit mit der Problematik „Gute Arbeit und faire Arbeitsbedingungen“ auseinander und hat Mindeststandards für ein einheitliches Arbeitsrecht zur Diskussion gestellt.

Auch im Jahr 2012 lud die Suhler LINKE zum traditionellen Neujahrsempfang, diesmal ins Gewölberestaurant FRIZ ein.
Der Einladung waren viele Gäste aus Politik und Wirtschaft gefolgt, u.a. die Bundestagsabgeordneten Heidrun Bluhm sowie Jens Petermann, aber auch die Bürgermeister aus Oberhof und Hildburghausen. Den heiteren musikalischen Auftakt gab die Gruppe SMEG von der städtischen Musikschule Suhl, die einen stimmungsvollen und gesprächsreichen Abend einleiteten. Man merkte der Athmosphäre schon an, dass sich die Suhler LINKEN intensiv auf die bevorstehende OB - Wahl vorbereiten. Ihr OB - Kandidat, der auch Vorsitzender der Fraktion im Suhler Stadtrat ist, verwies in seiner kurzen Ansprache auf das Motto des Empfanges "Gemeinsam mehr erreichen", das auch zu seinen Slogans in der Kommunalpolitik gehöre.
Ein guter Auftakt, der die Suhler Linken optimistisch ins Wahljahr 2012 blicken lässt.



„Das Jahr 2012 muss ein Jahr der Lohn-, Renten- und Sozialoffensive werden“, unterstreicht Ina Leukefeld, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, bei der Pressekonferenz der Fraktion DIE LINKE zum Jahresauftakt. Schließlich geben die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt keinen Grund zur Entwarnung. Bei der Mehrheit der Thüringer kommt der viel beschworene Aufschwung nicht an. „Thüringen ist immer noch Niedriglohnland – das bedeutet für viele Menschen, dass sie von ihrer Arbeit nicht leben können“, moniert die Arbeitsmarktexpertin der LINKEN. Prekäre Beschäftigung, Mini- und Midi-Jobs, die zusätzlich mit Hartz-IV-Leistungen gestützt werden müssen, und Leiharbeit sind weiter auf dem Vormarsch. Die Linksfraktion fordert von der Landesregierung den Ausbau der aktiven Arbeitsmarktpolitik, um Menschen in existenzsichernde, sozialversicherungspflichtige Arbeit zu bringen.
DIE LINKE wird sich auch in diesem Jahr im Parlament und außerhalb für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns stark machen: „Die Menschen dürfen nicht länger mit Hungerlöhnen abgespeist werden“, begründet Frau Leukefeld und erneuert die Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 10 Euro. Der Mindestlohn werde sich in allen europäischen Ländern durchsetzen, die Bundesrepublik dürfe dabei keine Ausnahme machen, so die LINKE-Abgeordnete.
„Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang,
sondern ein Weiterleben mit der Weisheit,
die uns die Erfahrung gelehrt hat.“
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde!
Wieder geht ein Jahr zu Ende und ein neues klopft an. Wie in allen Jahren vorher ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und die nächsten Aufgaben und neuen Vorsätze zu diskutieren. Wir stellen unsere Stärken und Defizite fest: Wir Essen und Trinken zu viel, nehmen und zu wenig Zeit für andere und uns selbst, wir treiben nicht genug Sport und schimpfen zu viel, statt selbst für Veränderung zu sorgen. Das sind nur einige Punkte.
Auch politisch bewerten wir, was DIE LINKE. bewirkt hat und was eher nicht gelungen ist. Auch da fällt das Fazit differenziert aus. Beschlossen haben wir in Erfurt ein gutes Parteiprogramm, aber bei Wahlen in den Bundesländern hatten wir nicht den erwarteten Erfolg. Wir wundern uns, dass Vorschläge und Positionen der LINKEN oft in Bausch und Bogen abgelehnt werden, aber verschiedene nur wenig später als „neue Geistesblitze“ der Konkurrenz wieder auftauchen. Manche Eigentore mussten wir verkraften, einige Sprünge über den hingehaltenen Stock hätten gar nicht sein müssen. Oft fragen wir uns: Wir wollen als LINKE eine demokratische, soziale und eine gewaltfreie, friedliche Politik, aber wir bringen unsere Gedanken und Vorstellungen nicht produktiv zusammen, wir streiten zu viel gegeneinander statt uns mit den politischen Kontrahenten auseinander zu setzen.
Wir wollen ringen um die besten Ideen und Wege zu einem lebendigen Gemeinwesen und in diesem Sinne auch einen engagierten und erfolgreichen OB-Wahlkampf mit unserem Kandidaten Holger Auerswald in Suhl führen.
Wir arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen und treten gemeinsam mit den Menschen dafür ein, dass die Kommunen – auch unsere Stadt Suhl – über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, um die Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge auch in Zukunft gut zu erfüllen. Wir wollen, dass Menschen hier in Südthüringen bleiben, eine gute Bildung, Arbeit und für die Familie eine lebenswerte Perspektive haben. Wir wollen solidarisch zusammenleben – Jung und Alt, Frau und Mann, Einheimische und Menschen aus anderen Ländern, die uns hier willkommen sind.
Dazu brauchen wir eine intakte Natur und Umwelt, eine gute Gesundheit und viel Optimismus. Das alles wünsche ich uns, jedem einzelnen, der diese Zeilen liest.
Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit sowie für ihr Interesse und wünsche allen eine besinnliche Zeit zum Jahreswechsel und einen guten Start in das Jahr 2012.
Ihre Ina Leukefeld
Auch im Februar 2012 wollen in Dresden wieder Tausende Neonazis mit ihrer Geschichtsverdrehung anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt durch die Alliierten im 2. Weltkrieg aufmarschieren. Genau so, wie in den letzten zwei Jahren, wollen auch dieses Jahr wieder AntifaschistInnen Europas größten Naziaufmarsch verhindern. Das Bündnis "Dresden Nazifrei!" bereitet wieder friedliche Massenblockaden vor und hatte zum Auftakt der Mobilisierung am vergangenen Wochenende zu einer ersten Aktivierungskonferenz in die Stadt eingeladen. Etwa 200 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und diskutierten über die geplanten Aktionen. Auch 2012 werden sich auch Thüringen sicher wieder Hunderte Menschen auf den Weg nach Sachsen machen, um gegen den Nazi-Aufmarsch zu protestieren. Immer aktuelle Informationen unter
Weihnachtsanzeige 2011
Beim 18. Friedensratschlag in Kassel verständigte sich die Friedensinitiative, die diesjährige Anzeige der Friedensbewegung zum 24. Dezember 2011 für die Beendigung des Afghanistan-Krieges zu schalten, um möglichst viele Unterstützer/innen für unsere Initiative zu gewinnen.
Die Anzeige soll am Samstag, 24. Dezember 2011 u. a. in der Frankfurter Rundschau erscheinen. (Einsendeschluss 19.12.2011 )
Bitte unterstützt diese Anzeige wie ich mit einem Spendenbeitrag .(20 €)
Ina Leukefeld
Wir leben in einer Zeit größter Verunsicherung durch die dramatische weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, verbunden mit Demokratieabbau und der Androhung neuer Kriege. Als Rechtfertigung für militärische Interventionen werden humanitäre Ziele vorgeschoben.
Den wirtschaftlich und politisch Herrschenden müssen Kriegsabenteuer wie in Afghanistan, Irak und Libyen unmöglich gemacht werden. Militärischen Interventionen gegen Syrien und den Iran widersetzen wir uns. Bitte weiterlesen

Rund 4500 Menschen demonstrierten heute in Bonn gegen die am Montag beginnende Afghanistan-Konferenz. Der Protestzug von Kriegsgegnern zog durch die Bonner Innenstadt. Aufgerufen zu den Protesten hatten das Netzwerk Friedensinitiative, die Linkspartei und Attac. Unter dem Motto "Sie reden von Frieden - sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan" forderten die Demonstranten den sofortigen Abzug der stationierten Soldaten, einen Waffenstillstand und den Dialog mit allen Konfliktpartnern.
Am Rande dieser Aktion zeigte auch die Suhler Friedensinitiative Flagge und hielt in Suhl - der Stadt des Friedens - eine Mahnwache ab. Unterstützt wurde sie von Landtagsabgeordneter Ina Leukefeld, die an der Mahnwache teilnahm und die Forderung,Bundeswehr raus aus Afghanistan, unterstützte.
Die internationale Afghanistan Konferenz in Bonn, mit 90 Außenministerinnen und Außenminister und insgesamt 1000 Delegierten entscheiden am 05. Dezember 2012 über das weitere Schicksal der Afghanischen Bevölkerung. DIE LINKE in Thüringen bleibt bei ihrer Forderung nach einem sofortigen Abzug der NATO Truppen aus Afghanistan.












Das Jahr 2010 wird das schwierigste Jahr für die Kommunen, denn das Szenarion setzt sich fort. Die Kommen werden erheblich geringere Einnahmen bei gleichzeitig immer mehr Aufgaben zu verkraften haben. Dies reißt weitere Haushaltslöcher auf und viele Kommunen sehen sich inzwischen außerstande, einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen.
